Wir über uns


Im Jahre 2004 wurde eine regelmäßige Fortbildung für Angehörige der Heilberufe gesetzlich vorgeschrieben. Ein Ziel dieser Regelung war es, die berufstätigen Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten kontinuierlich über Forschungsfortschritte und neuere Entwicklungen zu informieren.

Die Psychotherapie ist ein sich dynamisch entwickelndes Forschungsfeld. In jedem Jahr erscheinen international mehrere tausend Arbeiten, in denen über neuere Erkenntnisse über die Ursachen und Bedingungen psychischer Störungen und die Relevanz psychologischer Faktoren bei der Entstehung, vor allem aber bei der Behandlung von körperlichen Krankheiten berichtet wird. Daraus resultieren Weiterentwicklungen oder Neuentwicklungen von psychotherapeutischen Methoden für ein zunehmend größer werdendes Spektrum von psychischen Störungen und körperlichen Erkrankungen, die ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt haben.

Damit eröffnen sich für die Behandlung der Patienten neue Möglichkeiten, vielfach auch in Fällen, bei denen Psychotherapie bislang nur wenig helfen konnte. Für die praktisch tätigen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist es oft schwierig, einen Überblick über diese neueren Entwicklungen zu bekommen und neue Methoden zu erlernen. Die Institute für Klinische Psychologie und Psychotherapie und verwandte Institute der Universitäten des Landes Nordrhein-Westfalen haben sich entschlossen, dazu einen Beitrag zu leisten. Sie haben sich dazu im Hochschulverbund Psychotherapie NRW zusammengeschlossen. Zusammen mit der P sychotherapeutenkammer NRW werden sie jährlich Mitte Oktober in Bochum einen Fortbildungskongress anbieten, organisiert von der Geschäftstelle des Verbundes an der Ruhr-Universität Bochum, Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie.

Aufgrund nationaler und internationaler Forschungskontakte haben die Universitätsinstitute oftmals Gäste zu Besuch, die aus erster Hand über neue Erkenntnisse und Fortschritte auf dem Gebiet der Psychotherapie berichten. Der Hochschulverbund möchte es den Instituten erleichtern, manche dieser Veranstaltungen auch für berufstätige Kolleginnen und Kollegen zu öffnen. Dazu wird die Geschäftstelle des Verbundes den Instituten die dazu erforderliche Organisation weitgehend abnehmen, so dass in Nordrein-Westfalen ein breites Spektrum lokaler Fortbildungsveranstaltungen zu unterschiedlichen Bereichen der Psychotherapie entstehen kann.

Gleichzeitig bietet sich damit den Instituten die Möglichkeit zu einem engeren Kontakt zu den praktisch Tätigen ihrer Region. Für eine Forschung, die den Weg aus den Untersuchungsräumen in den Alltag der Praxis finden will, eine notwendige Vorraussetzung.

Mitglieder der Hochschulverbundes:


 

Universität Bielefeld

Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie
 
 

Ruhr-Universität Bochum

Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie
 
Institut für Kognitive Neurowissenschaften, Abteilung Neuropsychologie
 
Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 
 

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Institut für Experimentelle Psychologie
 
 

Universität zu Köln

Heilpädagogisch – Rehabilitationswissenschaftliche Fakultät – Institut für Heilpädagogische Psychologie
 
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, des Kindes- u. Jugendalters
 
 

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Psychologisches Institut I
 
 

Bergische Universität Wuppertal

Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie